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Wunderwerk Wald

Folgen sie mir auf verschlungenen Pfaden und erleben Sie einen phantastischen “ Grünen Lebensraum”.

Der Wald ist mit 31% Fläche das komplexeste Ökosystem in unserem Land. Er gibt Pflanzen, Tieren und Menschen eine Heimat. Er ist ein wichtiger Sauerstoff- lieferant, ein effektiver Luftfilter, ein Klimaverbesserer und schützt die Böden vor Erosion. Der Wald ist eine unverzichtbare Schlüssel- ressource und wir sind verpflichtet ihn für unsere Kinder bedingungs- los zu schützen.

 

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Was wären wir ohne Wald? - Arminius der Cherusker hätte die römischen Legionen nicht in einen Hinterhalt locken können, die Römer hätten die Varusschlacht gewonnen, die Völkerwander- ungen hätten nicht stattgefunden. Das Römische Reich würde womöglich bis heute noch existieren.

Was wären wir ohne Wald? - Märchen und Sagen”. “Hänsel und Gretel”, Rotkäppchen und der Wolf oder “ Brüderchen und Schwesterchen” wären von den Brüder Grimm nie geschrieben worden.

Was wären wir ohne Wald?- Die wirtschaftliche und technologisch hohe Entwicklung in Deutschland hätte nicht stattgefunden.

Was wären wir ohne Wald? Womöglich währen wir schon an den Schadstoffen die unsere Autos und Fabriken ausstoßen, erstickt.

Und Weihnachten? Ohne Tannenbaum - Unvorstellbar!

 

Kein Wunder also das die Deutschen geradezu eine emotionale Beziehung zum Wald haben. Allerdings ist es eher eine verklärte Vorstellung, denn der Wald ist längst nicht mehr ein ursprünglicher Wald. Urwälder gibt es bei uns nicht mehr. Der heutige Wald ist ein Kulturwald. Geschaffen zur Profitgenerierung. Ein Industriewald zur Erzeugung von Papier, Bretter und Energie. Eine Ansammlung von Bäumen mit ein paar Vögeln, Rehen und Wildschweinen. Super geeignet zum spazierengehen, Pilze sammeln, joggen oder jagen. 

Aber der Wald ist mehr...

Mit einer Waldfläche von 31 % (ca. 11 Millionen ha) der Landesfläche, liegt Deutschland im Mittelfeld aller Eu-Länder. In Privatbesitz befinden sich 44 %, in Staatshand 32% und der Anteil der Städte- und Gemeindewälder beträgt 19 %. Die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz führen die prozentuale Wald- verteilungliste (43% und 42%)an, aber in absoluten Zahlen ist Bayern das waldreichste Land (rund 2.5 Millionen ha). In den bundesdeutschen Wälder gibt es ca. 14.000 Tier und Pflanzenarten, darunter 76 Baumarten. Von den rund 7 Milliarden Bäumen sind die wichtigsten Fichte (28 %) Kiefer (24%) Buche (15%) Eiche (10%) Tanne, Douglasie, Lärche (7%). In der Forst und Holzwirtschaft arbeiten 1.4 Millionen Menschen. Sie pflegen und kümmern sich um den Wald, die Tiere ,die Waldwege, die Wanderwege, die Waldlehrpfade, die Waldschulen und Waldkindergärten die Schutzhütten und Sonstige. Sie schützen Pflanzen und Tiere in Naturschutzgebieten und weisen Naturparks und Nationalparks aus.

 

2011 war das internationale Jahr der Wälder, ins Leben gerufen von den Vereinten Nationen. Die Unesco hat fünf deutsche Buchenwälder zum Weltkulturerbe erklärt. Den Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen, den Nationalpark Jasmund und den Serrahner Buchenwald in Mecklenburg-Vorpommern, den Grumsiner Forst in Brandenburg und den Nationalpark Hainich in Thüringen.

Zwar wächst die Waldfläche kontinuierlich, aber immer noch haben wir zu wenige echte Wälder. Zu wenige Naturwälder, zu wenige Schutzgebiete und zu wenig Urwälder.

Und wenn der Bedarf an Holz in Deutschland so weiter wächst, haben wir zukünftig auch zu wenig Wirtschaftswald. Alleine im Zeitraum von 1995 bis 2009 stieg der Holzverbrauch etwa um 30 %. Holz muß aus dem Ausland hinzugekauft werden. Billige, subventionierte Holzimporte die die Holzpreise bei uns erheblich drücken, so daß oft nicht einmal die Erntekosten gedeckt sind.

Übrigens: Weltweit wird der Wald mit der Geschwindigkeit von ca. einem Hektar pro Sekunde vernichtet.

Nachhaltigkeit: Dem Wald darf nur soviel Holz entnommen werden, wie wieder nachwachsen kann. Dieser Leitsatz stammt aus dem Jahre 1713 von dem sächsischen Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz .

 

Im Mittelalter ( 11. und 12 Jahrhundert) wurden die Wälder von den weltlichen und geistlichen Grundherren zur Gewinnvermehrung massiv in Ackerland umgewandelt und die verbleibende Wälder intensiv genutzt. Ende des Mittel- alters drohte das Holz knapp zu werden. Ein Umdenken mußte her. Carlowitz erkannte als erster die Probleme und erfand die Nachhaltigkeit. Seine Ideen stoppten zwar die Rodungen, aber um den Holzertrag zu steigern wurden die Artenvielfalt der Wälder durch schnell wachsende Fichtenmonokulturen ersetzt. Neue Probleme entstanden, die Wälder wurden anfälliger. 

Heutige Nachhaltigkeitskonzepte sind wesentlich ausgefeilter. Ökologie, Ökonomie und die Bedürfnisse der Menschen müssen aufeinander abgestimmt werden.

Übrigens, das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist allen Menschen gestattet. So ist es im Bundeswaldgesetz festgeschrieben. Anfang der siebziger Jahre wurde das Gesetz verabschiedet und als Ende der Ära der feudalen Vorherrschaft des Adels und Groß- Grundbesitzern gefeiert. “ Der Wald ist für alle da ” Auch die privaten Waldbesitzer müssen ihren Wald allen Menschen zugänglich machen. Allerdings ist Radfahren, Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr.

 

Waldsterben? Natürlich waren die Diskussionen in den 80 Jahren übertrieben. Der Wald stand nie vor dem Aussterben, aber er war ein schwer kranker Patient. Ein Patient der beobachtet und geschützt werden muß.

Erst das Waldsterben machte aus uns Umweltschützer. Eilige, oberflächliche Zustandsberichte stellten die Gesundheit des Waldes zu negativ dar. Aber zum Glück führten die falschen Zahlen zur Sensibilisierung der Bevölkerung. Bleifreies Benzin wurde eingeführt, Katalysatoren für Autos wurden entwickelt, Entschwefelungsanlagen für Stromkraftwerke mussten gebaut werden. 1986 wurde ein Umweltministerium gegründet. Ein Umdenken in der Bevölkerung und der Industrie hatte stattgefunden. Heute ist uns eine gesunde Umwelt wichtig. Aber reicht das. “ Nein ” Große technologische Zukunftsheraus- forderungen müssen bewältigt werden. Alternative Energien und Energieeffizienz ( Energieeinsparungspotential ) sind wichtige Zukunftsthemen. Exzellente Chancen für die deutsche Industrie, aber Atomenergie muß nach Tschernobyl und Fukushima tabu bleiben. Ein Unfall und der Wald ist für immer und ewig kaputt.

 

Die Zukunft unserer Wälder.

Die Menschheit verändert unseren Planeten so tiefgreifend, und unum- kehrbar, daß die Erde nicht länger als natürliches Ökosystem zu sehen ist. Klimawandel, Abholzung, Flächenverbrauch für Städte, Ausbeutung der Bodenschätze hinterlassen erhebliche Spuren, so daß Forscher bereits von einen neuen “ Zeitalter des Menschen ” ( Anthropozän ) sprechen. Der US Geograph Erle Ellis bezeichnet die Erde als ein “Humansystem mit eingebettet natürlichen Ökosystemen”

Der weltweit zu beobachtende alarmierende Rückgang der biologischen Vielfalt hat die Völkergemeinschaft ( Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung kurz UNCED) bewogen die Lebensräume von wildlebenden Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen zu schützen.

Die Bundesregierung ( Mitglied im UNCED ) beschloss am 7. November 2007 die “Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt” durch die der Rückgang der biologischen Artenvielfalt bis zum Jahr 2020 aufgehalten werden soll. Hintergrund dieser Forderungen sind vor allem die Entwicklungsmöglichkeiten zukünftiger Generationen zu gewährleisten.( mehr Infos des Bundesumweltministeriums im Internet. www.bmu.de )

 

Konkrete Visionen für den Lebensraum Wald sind unter anderen

  • Die Erhaltung großräumiger, unzerschnittener Waldgebiete.
  • Die Erhaltung und Entwicklung der natürlichen und   naturnahen Waldgesellschaften. (Viele Arten die auf den natürlichen Wald angewiesen sind, stehen auf der “ Roten Liste”). Der Anteil an Naturwäldern soll von derzeit 1% auf 5% gesteigert werden.
  • Der besondere Schutz und der Erhalt aller Waldstandorte sowie möglichst Vermehrung der Waldflächen mit traditionellen naturschutzfachlichen bedeutsamen Nutzungsformen.
  • Die Waldverjüngung und Wildbesatz stehen in einen ausgeglichenen Verhältnis.
  • Die Wälder sollen an die Herausforderungen des Klimawandels angepasst werben. (Mischwälder mit heimischen Baumarten)
  • Gentechnische veränderte Organismen werden im Waldökosystem nicht verwendet.

Quelle: Broschüre des Bundesumweltministeriums “Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt”

Damit hat sich Deutschland ein anspruchsvolles Ziel gesetzt das große Anstrengungen bedarf, zumal die Waldexperten Jäger, Förster und Naturschützer unterschiedliche Vorstellungen haben, wie der Wald der Zukunft aussehen soll.

 

Der eine freut sich über mehr Rehe, Hirsche und Wildschweine und eine prall gefüllte Trophäenvitrine. Der Andere wünscht sich einen Wald mit möglichst wenig Waldtieren um den Baumverbiss möglichst gering zu halten und so einen hohen wirtschaftlichen Ertrag zu erzielen. Und der Dritte träumt von einen Naturwald mit alten Bäumen, Todholz und großer Artenvielfalt. Kein Wunder also, das es zwischen den Experten immer wieder zu Konflikten kommt. Eine Einigung scheint da kaum möglich.

Mehr Naturschutzgebiete (Nationalparks, Biosphärenreservate, Naturparks) ist ein möglicher Weg. Aber wie sollen solche Schutzgebiete aussehen. Geeignete Flächen in Bundeshand gibt es zwar genug (Truppenübungsplätze). Renaturierung und Pflege ist aber extrem teuer und keiner möchte die entstehenden Kosten übernehmen. Neue Konzepte und Ideen müssen her.Mehr Wildnis zulassen!

Nur ein aufgeräumter Wald ist ein guter Wald ,dieser Gedanke ist in unseren Köpfen tief verwurzelt. Brachen und verwilderte Landschaften - kaum vorstellbar. Jedes Stück Land muß wirtschaftlich genutzt werden. (Maisanbau für Biogasanlagen ) Und wenn schon Natur dann bitte schön gepflegt und ordentlich. Koste es was es wolle. Selbst Nationalparks, Naturreservats und Schutzgebiete sind keine echten Brachen, der Mensch managest ein museales Biotop und entnimmt bei Bedarf auch mal ein wenig Stammholz.

Vielleicht ist es an der Zeit Wildnisgebiete zuzulassen, Freiräume in der die Natur ohne jeden Eingriff walten darf. Eine Wildnis in der selbstverständlich auch der Mensch als Teil der Natur uneingeschränkten Zutritt hat.

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Wald  www.bmu.de

      http://www.bundeswaldinventur.de

 

 

 

Wolf und Luchs sind in unseren Wäldern nahezu ausgerottet. Nur noch in Tierparks kann man diese wunderbaren Tiere erleben. Dabei wäre es sehr wichtig ein gut funktionierendes Ökosystem mit einer großen Artenvielfalt zu erhalten. Jede Art ist mit vielen anderen Arten vernetzt, verschwindet die Eine sind alle Anderen gefährdet. Wer die Natur zerstört, zerstört seine eigene menschliche Existenz.

Begegnen wir einen Wolf oder Luchs haben wir nichts zu befürchten. Der Mensch passt nicht ins Beuteschema dieser scheuen Tiere. Regeln: Stehen bleiben, Ruhe bewahren, nicht füttern und vor allem die Tiere nicht anfassen oder bedrängen.

 

Der natürliche Feind des Rotwildes ist der Wolf und weil der Fleisch- fresser aus unseren Wäldern verschwunden ist, hat der Mensch die Rolle des Bewahrers des ökologischen Gleichgewichts übernommen. Allerdings ist das bejagbare Großwild in unseren Wäldern so selten geworden das sich jedes “Halali” von selbst verbietet.

 

 

 

 

 

 

 

Die Umweltverschmutzung gefährdet die Pilzbestände bedrohlich. Auto- und Industrieabgase sind für den sauren Regen verantwortlich. Sie zerstören zunehmend die Bodenchemie der Waldböden. Bäume werden Krank oder sterben ab und entzieht somit seinen Symbiosepartner “ Pilz ” die Lebensgrundlage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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