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Wunderwerk Moose und Flechten

Man muß schon genau hinschauen um sie zu entdecken. Sie wachsen an kargen, unwirklichen Orten. An dunklen Waldböden, an sonnigen heißen Felswänden, auf Steinen, an Mauern, auf Dächern. - Selbst auf viel befahrenen Straßen sind sie anzutreffen. Sie über- stehen Dürre schadlos, ertragen Temperaturen bis weit unter dem Gefrierpunkt und manche halten sogar 100 Grad Celsius aus. Sie sind äußerst anspruchslos und kommen fast ohne Nährstoffe aus. Echte Überlebens- Künstler halt. Pionierpflanzen, ohne die kein “höherer Organismus” auf diesen Planeten existieren würde. Ihre vielfältigen wunderschönen Formen und Farben zwingen einen gerade zu, ihnen besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

 

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Finger- Becherflechte

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Blasenflechte- Gabelzahnperlmoos

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Renntierflechte

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Gelbflechte

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Gewöhnliche Säulenflechte / Pilz: Violetter Lacktrichterling

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Schlafmoos

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Schiefbüchsenmoos

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Katharinenmoos / Junge Buche

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Trompetenflechte

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Flechten sind faszinierende Mischwesen, die eine symbiotische Lebensgemeinschaft zwischen einen Pilz und einer Alge bilden. Die besonderen Eigenschaften der beiden Partner, machen die Flechte zu einen äußerst robusten und anspruchslosen Lebewesen. Die Alge kann Fotosynthese betreiben und versorgt den Pilz mit Nährstoffen. Im Gegenzug schützt der Pilz die Alge vor Austrocknung, dem UV Licht und Frassfeinden. Flechten sind Erstbesiedler extremer Standorte und sind für Bodenbildung auf unseren Planeten extrem wichtig.

Erste erdgeschichtliche Spuren von Flechten reichen etwa 600 Millionen Jahre zurück - aus der Epoche “Ediacarium”. Die genügsamen und wechselfeuchten Organismen lebten damals noch im Wasser, eroberten aber nach und nach den blanken Felsen. Durch Wasser, Wind ,Sauerstoff, Hitze und Kälte verwittertes Gestein wurde von Mikroorganismen und Flechten zu fruchtbaren Boden verwandelt. Grundvoraussetzungen damit sich höhere Pflanzenformen entwickeln konnten. Flechten gehören zu den langlebigsten Lebewesen auf unseren Erdball. Ein Alter von mehreren hundert Jahren sind keine Seltenheit. Einzelne erreichen sogar 4500 Jahre, wie eine Landkartenflechte auf Grönland.

Weil Flechten ständig wachsen, speichern sie kontinuierlich übers ganze Jahr Schadstoffe aber auch Radioaktivität und werden zur Bestimmung von Luftqualität genutzt.

 

Moose haben sich vor etwa 400 bis 450 Millionen Jahren aus Grünalgen der Gezeitenzone entwickelt. Sie sind wie die Flechten Besiedler ökologischer Nischen mit ständig wechselnden, extremen Umweltbedingungen. Moose sind wechselfeuchte Organismen. Das heißt, sie haben die Fähigkeit bei hohen Wasserverlust ihre Stoffwechselaktivität einzuschränken und so längere Zeit zu überleben. Bei entsprechender Wasserzufuhr (Regen, Nebel, Tau) quellen die Moose auf und die Lebensprozesse laufen wieder an. Moose haben keine Wurzeln. Nährstoffe werden über die im Niederschlag gelösten Stoffen der Atmosphäre aufgenommen. Sie brauchen keinen Boden und können deshalb auch auf Bäumen, Felsen, oder Dachziegeln wachsen.

Der wirtschaftliche Nutzen der Moose für den Menschen ist nur gering. Beliebt sind sie als Dekorationsmaterial in der Floristik, Modellbau oder Aguaristik. Früher wurden sie auch als Füllmaterial (Matratzen), als Dichtmaterial für Blockhäuser und im mittelalterlichen Bootsbau eingesetzt. Weil getrocknetes Moos viel Wasser aufnehmen kann, wurde es im Mittelalter als Toilettenpapier und Babywindeln benutzt. Einige Moose besitzen Stoffe die Bakterien abtöten. Torfmoose dienten im ersten Weltkrieg als Wundkompressen. Größte wirtschaftliche Bedeutung haben die abgestorbenen Torfmoose aus den Hochmooren. (Gartenkultursubstrat -Torf, oder Brennstoff)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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