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Portawestfalika

Portawestfalica

An der Portawestfalica durchbricht die Weser das von Westen nach Osten laufende Wiehen- und Wesergebirge. Die sogenannte “westfälische Pforte”. Ein Durchbruchstal das Ende der Kreidezeit vor 65 Millionen Jahren, entstand. Das Gebirge erhob sich und wahrscheinlich hat ein Urfluß, entlang von tektonischen Schwächen, den Durchbruch im laufe von Millionen von Jahren erodiert. Links der Wittekindsberg und rechts der Jakobsberg, hatten bereits in grauer Vorzeit eine wichtige militärische Schlüsselposition. So soll sich hier das Sommerlager des Varus befunden haben. Auch der Freiheitskämpfer Widukind soll im Bereich des Wiehengebirges beheimatet gewesen sein. Das weiße Ross im Wappen von NRW und Niedersachsen erinnert an den Herrführer. Der wunderschöne Kammwanderweg, mit seinen geheimnisvollen Orten auf den Wittekindsberg, wurde nach ihm benannt. Zahlreiche Infotafeln, auf der 11 km langen Tour, berichten über geologische Besonderheiten und Geschichte der Menschen in Ost - Westfalen Lippe. (Wittekindsburg, Wittekindsquelle, Molteketurm, die romanische Kapelle Margarethen- Klus, eine Kreuzkirche, Habichtswand und Wolfsschlucht). Eine grandiose Panoramaaussicht erwartet uns am Kaiser Wilhelm Denkmal ( Baubeginn 1892, Einweihung 1896), welches die preusische Provinz Westfahlen errichten ließ. Es erinnert an Wilhelm den I, der große Popularität in der Bevölkerung besaß und das alte Preußen verkörperte. Das Denkmal wurde zum Teil aus dem Felsen herausgehauen. Der abgebaute Kalkstein wurde gleich wieder am Denkmal verarbeitet. Alle sichtbaren Porta-Sandsteine wurden aus der nahegelegenen Wolfsschlucht herbei geschafft.

Tourenkarte

Die Tourenkarte wird bei Googel Maps angezeigt.

GPX Track

Die komprimierte “ZIP Datei” herunterladen - Datei speichern - Zip Ordner öffnen - GPX-Datei extrahieren - Mit einer Routenplanungs Software läßt sich der Track anzeigen und auf ein GPS Gerät übertragen GPS System 

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Riesiges Panorama vom Kaiserwilhelm Denkmald

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Alte Sage:

Die Entstehung der Porta Westpfalica

Einst in uralten Zeiten quälte der Teufel die Bewohner des Wesertales, ihm zu dienen, aber sie wollten nicht. Da dämmte er die Wallücke, eine Schlucht im Gebirge unweit Bergkirchen in der zu dem nordöstlichen Teile des Kreise “Herford” gehörigen Herrschaft Vlotho, durch welche die Weser ihr Wasser in die Ebene nach Norden ergoß, und nun schwoll der Strom im Tale an und stieg fast bis zur Krone des Gebirges. Die Leute retteten sich auf die Berge, aber immer höher wurde das Gewässer und immer größer die Not der armen Menschen. Plötzlich kam ein Gewitter und ein gewaltiger Sturm, ein Blitzstrahl spaltete das Gebirge und bildete eine Schlucht, durch die Bergscharte floß das Wasser ab, und die Täler und Tiefen wurden nach und nach frei. Als der Teufel sah, daß ihm das Spiel verdorben war, geriet er in Wut, erhob sich in die Lust, eilte in die Höhen, packte einen ganzen Berg, nahm ihn auf den Rücken und wollte ihn in die Schlucht stopfen und so die Bergscharte zudämmen. Doch die Last wurde ihm unterwegs zu schwer; an der Grenze des heutigen Lippischen Landes fiel er mit seiner Bürde zu Boden und die Masse begrub ihn. Die Höhe heißt jetzt noch der Bonstapel oder Bobenstapel, und noch soll der Teufel dort sitzen und von Zeit zu Zeit rumoren. Die Bergschlucht, aber ist die “Porta Westfalica”. Nach einer andern Sage ist das ganze Wesertal früher ein gewaltiger See gewesen, bis Gott ein Erdbeben geschickt hat, wo sich dann die Gewässer bei Hausberge Bahn gebrochen haben und zum Meere hinabgeströmt sind. Als dann das Land frei geworden ist, da hat man es zu bauen angefangen und hat zuerst Ahe, dann Fischbeck, beide an der Weser, und dann Deckbergen am Fuße des Süntel gebaut; das sind die ersten Dörfer der Gegend gewesen.

Autor :Johann Georg Theodor Grässe 1868 - Sagenbuch des preussischen Staats. 2 Bd, Band 1

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