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Köterberg GBS Wandern  Lippe

Wanderung Köterberg

Der Köterberg ist mit 495,8 Metern der höchste Berg im Kreis Lippe. Der “Brocken des Weserberglandes” ist wegen seiner imposanten Aussichten ein beliebtes Ausflugsziel. An manchen Sommertagen wird der Berg (14% Steigung) von hunderten Motorradfahrern, Autos, sportlich ambitionierten Radfahrern und Wanderern erklommen. In der Umgangssprache wird der Berg auch scherzhaft als “Monte Wau-Wau” bezeichnet. Allerdings hat der Bergname nichts mit Hunden zu tun. Man vermutet das der Name von Küte (Grenze) abgeleitet ist, weil hier drei germanische Gaue zusammen stießen. Die Gebrüder Grimm nennen in ihren Deutschen Sagen (Nr. 9, 20) den Köterberg auch Götzenberg, weil dort die Götter der Heiden angebetet wurden. Dort spielt auch ihr Märchen Die drei Vögelchen. Der Berg wird seit 1813 zu Nachrichtenübertragung genutzt. Anfänglich ein optischer Telegraf der Berlin und Koblenz verband. Seit 1971 ein 80 Meter hoher Fernmeldeturm der Deutschen Bundespost. Das 1929 eingeweihte Köterberghaus beherbergt eine gemütliche Gaststätte. Besucher ganz anderer Art besuchten den Köterberg im Jahr 2007. Riesige Gänsegeier, die eigentlich in Spanien leben. Weil in Spanien und der ganzen EU keine Kadaver mehr liegen bleiben dürfen, legen die Aasfresser auf ihrer Nahrungssuche bis zu 1000 Kilometer in wenigen Tagen zurück.  Gps Track ( Im Internetbowser “Speichern unter” anwählen).  Wikipedia

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Tourenkarte 

Die Tourenkarte wird bei Googel Maps angezeigt.

GPX Track

Die komprimierte “ZIP Datei” herunterladen - Datei speichern - Zip Ordner öffnen - GPX-Datei extrahieren - Mit einer Routenplanungs Software läßt sich der Track anzeigen und auf ein GPS Gerät übertragen GPS System 

Köterberg Fliegenpilz wandern

Der Fliegenpilz im Märchenwald

Köterberg Fliegenpilz Wandern

Der Fliegenpilz ist auf der nördlichen Halbkugel in der gemässigten Klimazone anzutreffen. Er ist mässig giftig und wird und wurde in manchen Kulturen als Rauschmittel verwendet. Kein anderer Pilz kommt in Sagen, Mythen und Märchen häufiger vor. Der Fliegenpilz oder das Rabenbrot, wie er im Volksmund auch genannt wird, hat seinen Namen vom “Herr der Fliegen” dem Teufel ( Beelzebub).

Wegen seiner ekstase- auslösenden Rauscheigenschaften wurde der Pilz bei sibirischen Schamanen als “Reisepflanze” in die spirituelle Welt sehr geschätzt. Der Urin der Schamanen wurde von einigen Völker getrunken. Die Ibotensäure wird im Körper zu Muscimol (stärkeres Rauschmittel) abgebaut und mit dem Urin ausgeschieden. Dieser Vorgang kann 3-4 mal wiederholt werden, bis das Muscimol seine Wirkung verliert.

Im Alter biegt der Pilz häufig seine Hutränder nach oben und bildet einen Becher. Regnet es, füllt sich der Becher ( Hexenbecher) mit Wasser und mischt sich mit den Giftstoffen des Pilzes. “Zwergenwein” Ein Zaubertrunk der angeblich von vorbeikommenden Zwergen sehr gern getrunken wird. 

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Köterberg Fliegenpilz  GPS wandern 

Im Schatten der Eiche

vom Arbeitskollegen Christoff

Draußen im Walde, im Schatten der Eiche,

Oh grausam,ja sieh doch, da liegt eine Leiche.

Drollig und klein, ja ein Zwerg muß es sein,

und sieh nur, ganz sachte bewegt er ein Bein.

Trunken von Zergenwein schlief er dort ein.

Im Schatten der Eiche, im Wald ganz allein.

Köterberg Winter GPS Wandern

Eine alte Sage:

Der Jungfernfstein auf dem Köterberg

Auf dem Köterberg an der Weser liegt der Jungfernstein, an dem fünf Grenzen aneinander stoßen; an dem treibt einmal ein Schäfer vorbei, und findet dort eine schöne Blume stehen, die er sich an den Hut steckt; kaum hat er das getan, so sieht er bei dem Steine eine offene Tür und tritt hinein. Da kommt er in ein prächtiges Gemach, wo alles von Gold und Silber strahlt, und eine Prinzessin sitzt an einem Tische, unter welchem ein großer schwarzer Hund liegt. Da legt der Schäfer die Blume auf den Tisch und steckt seine Taschen voll Gold, so viel nur hineingehen will. Als er genug zu haben meint und gehen will, ruft's “Vergiß das Beste nicht,” er aber geht, und wie er zur Tür hinaustritt, schlägt diese hinter ihm mit Krachen zu und klemmt ihn die Ferse ab. Das kam daher, daß er die Blume vergessen hatte, denn hätte er die mitgenommen, so hätte er alle Tage wiederkommen und sich Gold holen können, so viel er nur gewollt hätte. Andre sagen, statt der Blume habe er einen Schlüssel gefunden und den auf dem Tische liegen lassen. Noch andre erzählen, das Fräulein sei dem Schäfer am Berge begegnet und habe ihn mit hineingenommen, da habe er ihr über die linke Schulter sehen müssen, und nun erst hätte er alle die Schätze im Berge erblickt

Adalbert Kuhn 1848 Norddeutsche Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg, Pommern, der Mark, Sachsen, Thüringen, Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Westfalen

 

Ein Märchen: 

Die Springwurzel

Vorzeiten hütete ein Schäfersmann friedlich auf dem Köterberg da stand, als er sich einmal umwendete, ein prächtiges Königsfräulein vor ihm und sprach “Nimm die Springwurzel und folge mir nach.” Die Springwurzel erhält man dadurch, daß man einem Grünspecht (Elster oder Wiedehops) sein Nest mit einem Holz zukeilt; der Vogel, wie er das bemerkt, fliegt alsbald fort und weiß die wunderbare Wurzel zu finden, die ein Mensch noch immer vergeblich gesucht hat. Er bringt sie im Schnabel und will sein Nest damit wieder öffnen; denn hält er sie vor den Holzkeil, so springt er heraus, wie vom stärksten Schlag getrieben. Hat man sich versteckt und macht nun, wie er heran kommt, einen großen Lärm, so läßt er sie erschreckt fallen (man kann aber auch nur ein weißes oder rotes Tuch unter das Nest breiten, so wirft er sie darauf, sobald er sie gebraucht hat). Eine solche Springwurzel besaß der Hirt, ließ nun seine Tiere herumtreiben und folgte dem Fräulein. Sie führte ihn bei einer Höhle in den Berg hinein. Kamen sie zu einer Türe oder einem verschlossenen Gang, so mußte er seine Wurzel vorhalten, und alsbald sprang sie krachend auf. Sie gingen immer fort, bis sie etwa in die Mitte des Bergs gelangten, da saßen noch zwei Jungsrauen und spannen emsig; der Böse war auch da, aber ohne Macht und unten an den Tisch, vor dem die beiden saßen festgebunden. Ringsum war in Körben Gold und leuchtende Edelsteine aufgehäuft, und die Königstochter sprach zu dem Schäfer, der da stand und die Schätze anlusterte: ”Nimm dir, so viel du willst:” Ohne Zaudern griff er hinein und füllte seine Taschen so viel sie halten konnten, und wie er, also reich beladen, wieder hinaus wollte, sprach sie: “Aber vergiß das Beste nicht!” Er meinte nicht anders, als das wären die Schätze, und glaubte sich gar wohl versorgt zu haben, aber es war das Springwort.Wie er nun hinaustrat, ohne die Wurzel, die er auf den Tisch gelegt, schlug das Tor mit Schallen hinter ihm zu, hart an die Ferse, doch ohne weiteren Schaden, wiewohl er leicht sein Leben hätte einbüßen können. Die großen Reichtümer brachte er glücklich nach Haus, aber den Eingang konnte er nicht wieder finden.

Jacob Grimm, Wilhelm Grimm : Deutsche Sagen, Band 1

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