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Hohenstein

Hohenstein, Blutbach und Totental

Der Hohenstein ein im westlichen Teil des Süntel gelegenes Hochplateau, gilt es auf abenteuerlichen und geschichtsträchtigen Wegen zu erklimmen. Um den Berg ranken sich zahlreiche Legenden und Sagen. So sollen die 40 m steil abstürzenden Felsenkippen, des Hirschsprunges und des Grünen Altares (Teufelskanzel) alte germanische Kultstätte gewesen sein. Besonders der Grüne Altar war angeblich so heilig, daß nur die Priester diese Kultstätten betreten und ihre kultischen Handlungen zelebrieren durften. Ein weiterer geschichtsträchtiger Ort ist das Dachtelfeld. Aufständische Sachsen unter Führung vom Herzog Widukind vernichteten hier im Jahr 782 einen Teil des großen fränkischen Heers, die unter Karl des Großen das Land besetzt hielten. Das Blut der getöteten Soldaten soll die Bäche an den wir entlang wandern rotgefärbt haben. Der Blutbach im Totental erinnert an diese große Schlacht. Heute zeigt sich das Dachtelfeld freundlicher. Hier findet man eine lokale botanische Besonderheit, die Süntelbuche. Sie ist eine Varietät der Rotbuche und beeindruckt mit ihrem verkrüppelten Knick- und Drehwuchs. Einkehren können, wir am Wochenende, in der Baxmannbaude. Eine Infotafel (Förderkreis Baxmann) informiert über die Sage von Cord Baxmann, der 1599-1690 in Oldendorf lebte. Er war Wirt im Ratskeller, erfolgreicher Kaufmann und Stadtmusicus. Im Amt des Tornemanns wachte er über die Sicherheit der Stadt. Sein schnell erworbener Reichtum bescherte im viele Neider. Schlimme Gerüchte wurden über ihn verbreitet. Der Sage nach soll er nach seinen Tode wieder in der Stadt erschienen sein. Die Oldendorfer waren entsetzt... - Wie die Sage endet können sie an der Blutbachquelle erkunden.

Tourenkarte

Die Tourenkarte wird bei Googel Maps angezeigt.

GPX Track

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Hohenstein-Suentelbuche

Uralte Süntelbuchen auf dem Dachtelfeld

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Admiral: Wanderfalter aus dem Mittelmeerraum

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Kleiner Fuchs: Überwintert oft in Gebäuden

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Tagpfauenauge: Einer der häufigsten Falter

Hohenstein-Schmetterling

Hohenstein-Landkaertchen

Landkärtchen: Die Flügelunterseite ist Namengebend

Hohenstein-Kaisermantel

Kaisermantel: Größter heimischer Perlmuttfalter

Hohenstein-Dickkopffalter

Dickkopffalter: Schwirren ständig von Blüte zu Blüte

Schmetterlingsreigen

Blau ist der Himmel, die Natur grünt und blüht, ein farbenfrohes Gewimmel von Blume zu Blume zieht.
Schmetterlinge, in voller Farbenpracht, geheimnisvoll und unheimlich schön, lassen sich auf den duftenden Blüten nieder und flattern mit ihren Flügeln wieder und wieder.
Ob Hohnstein, Blutbach oder Totental, die bunten Falter findet man überall wo die Natur noch satt in Blüte steht und kein Mensch an ihr sich sinnlos vergeht.
Der stolze Admiral, ein Edelfalter, auch als Nymphalidae bekannt, flattert durch das ganze Land. Den Sommerflieder liebt er sehr, den Wasserdost noch viel mehr. Selbst Fallobst ist für den Admiral interessant ebenso der Efeu am Waldesrand.
Der Kleine Fuchs, nicht als Meister Reinecke bekannt, sondern ein Schmetterling im braun, orangen Farbgewand.
Wanderfalter wird der Kleine Fuchs auch genannt. Denn wenn der Herbst sich breit macht wird es dem schönen Falter im Gebirge zu kalt, er sehnst sich nach Wärme und wandert deshalb bald aus. Er überwintert in Kellern, Garagen und auf Dachböden, wo es wesentlich wärmer für ihn ist. Erst im Frühjahr, wenn die Sonne scheint, zieht er wieder in die Welt hinaus.
Die Entwicklung des Schmetterlings ist wie ein Schauspiel der Natur, erst ist er eine unansehnliche Puppe nur, dann wird eine Raupe daraus und erst am Ende des Entwicklungsstadions kommt der Schmetterling heraus. Als unansehnliche Puppe ist er für Vögel ein wahrer Genuss. Als Raupe interessiert er diese kaum. Doch als Schmetterling ist er ein betörender Traum.
Wie auch der Zitronenfalter, das Insekt des Jahres 2002, der Coneptery Gonepteryxx rhamni aus der Familie der Pieridae. Sein sonniges Gelb vermittelt Lebensfreude pur, die Weißlinge kommen in ganz Europa, der Türkei, Zentralasien und der Mongolei auch vor. Feuchtes Klima mögen sie sehr, Sonne jedoch um so mehr. Vor allem im felsigen Gebiet, in den Wäldern, Büschen und überall da wo es grünt und blüht, fühlen sich die Zitronenfalter geborgen und wohl. Die Zitronenfalter werden älter als alle anderen Falter und Schmetterlinge hier, nämlich ganze zwölf Monate alt.
Ob auf Wiesen, im Gebirge, auf Weiden oder im Wald, Schmetterlinge geben der warmen Zeit erst richtig das Geleit. Viel zu selten kann man die bunten Gaukler in den Großstädten noch sehen, weil die Menschen unverschämt und rücksichtslos ihren grünen Lebensraum abmähen, anstatt neues Grün aus zusähen.
Welch ein Entzücken ist es heute, einen Schmetterling zu erblicken, sorgt sein Anblick doch für Freude.
Schmetterlinge, wie zarte Elfen schweben sie durch ganze Land, suchen nach ihrem angestammten Platz, der immer mehr zerstört wird von Menschenhand. Früher hat man die Schmetterlinge alle noch beim Namen gekannt, heute sind sie für viele Menschen in Stadt und Land mitunter völlig unbekannt.
Dabei ist es doch so bezaubernd und schön, den zart geflügelten Gesellen zu zusehen, wie sie von Blüte zu Blüte flattern, ohne zu lärmen, zu brüllen, zu zirpen oder zu schnattern.
Ein Schmetterling, wenn er denn könnte, würde aufbegehren, sich über die sinnlose Vernichtung der Umwelt beschweren. Doch ein Schmetterling bleibt stumm, fliegt leise in der Welt herum, sucht sich seinen geeigneten Lebensraum und bleibt für viele nur noch ein blasser Kindheitstraum.

 

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     Zitronenfalter

 

Eine alte Sage:

Die Amelunrburg

Im Süntel liegen auf dem Amelunrberge die Ruinen der alten Amelunrburg. Ein armer Holzleser hatte sich im Hohenstein ein Gebund Holz zum Verkauf zusammengelesen. Es war aber so schwer geworden, daß er die Last nicht auf die Schultern bringen konnte. Da trat ein Männchen heran gebot ihm, das Holz liegen, zu lassen und mitzugehen, es würde sein Schaden nicht sein. Der Holzleser geht mit und das Männchen führt ihn an den jenseits dem Mitterberge liegenden Amelunrberg, und fragt unterwegs viel nach Weib und Kindern und seinem Erwerb und Auskommen. Der arme Mann berichtete Alles getreulich, gab bescheidene Antwort und sagte in Allem die Wahrheit. denn das Männchen kam ihm gar sonderbar vor. Es führte ihn den gezackten alten Weg auf die Hohe des Berges und durch den kaum noch sichtbaren Burgring. Weißt du auch, was das ist? fragte es ihm hierauf .O ja das ist der ehemalige Graben der alten Amelunrburg, wo vor Zeiten die Herren von Amelunren gewohnt haben! Auf einmal standen sie vor einer eisernen Thür, die in den Berg ging und geöffnet war. Du sagtest, sprach das Männchen, du verdientest dir täglich drei Groschen. Da gehe hinein und hole dir täglich drei Groschen aus dem offenen Geldkasten. Der schwarze Hund, welcher zwischen den silbernen Gefäßen daneben liegt thut dir nichts, so lange du keines der Gefäße anrührst. Davor hüte dich wohl und nimm auch täglich nicht mehr als drei Groschen. Der arme Mann geht dreist in den Berg, findet es so, wie das Männchen ihm gesagt, nimmt die Groschen, und das alle Tage eine lange Zeit fort .Das Männchen aber erscheint nicht mehr. Endlich wagt er's und nimmt einmal ein viertes Stück mit, der Hund rührt sich nicht und es geht Alles ohne Unfall und Schaden ab. So blieb es nun lange bei vier Groschen, aber nach und nach wurde er dreister, nahm mehr und immer mehr, und zuletzt Hände voll. Noch ging's gut. Einst füllte er aber eine silberne Kanne und einen Kelch mit Geld, und macht sich damit fort. Wie er sich indeß umwendet, springt der schwarze Hund auf, und tobt und kratzt mit den Krallen in die Gefäße, die er nicht fahren lassen will. Der arme Mann stürzt erschrocken hinaus, hält zwar die Gefäße mit den Händen fest, aber die eiserne Pforte schlägt mit einem Donnerschlage hinter ihm zu, daß der Berg dröhnt, und nie kann er die Thür, nicht einmal die vorige Stätte wiederfinden. Um den Berggeist zu versöhnen, schenkte er Kelch und Kanne der nächsten Dorfkirche zu Segelhorst, aber der Berg war und blieb fortan verschlossen, und der Holzleser trug Holz ohne wieder ein mildthätiges Männchen zu finden, bis an sein Ende, das er endlich im Walde fand. Der Kelch, den man für den Bergkelch ausgibt, wird noch heute zu Segelhorst gezeigt. Es ist ein uralter Altarkelch von getriebenem feinem Silber. Die Kanne ging verloren

Volksagen der Deutschen
Herausgeber Philipp Ferdinand Grimm

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